Die Kompetenzplattform Hygiene for Health steht seit Projektbeginn in engem Kontakt mit Hygiene-Dienstleistungsunternehmen, Krankenhäusern, Behörden, Berufsverbänden, Fachorganisationen um aktuelle Problemstellungen im Bereich der Instrumentenaufbereitung aufzugreifen und aktiv zu verbessern. Durch öffentliche Seminare und Veranstaltungen wird auf die Marktchancen im Dienstleistungssektor der Instrumentenaufbereitung aufmerksam gemacht. Wissenstransfer und Beratungen zu speziellen Themen liefern das benötigte Fachwissen zum Ausbau und zur Erweiterung von Unternehmen in diesem Sektor mit einer Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die immer breitere Anwendung von Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie z.B. die verbindliche Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in medizinischen Einrichtungen ab Januar 2010, wird nach Expertenmeinung zu einer hohen Nachfrage für externe Aufbereitungsdienstleistungen führen, sodass auch nach Ende der aktiven Projektbearbeitung mit einem fortlaufenden Ausbau von Arbeitsplätzen aufgrund der erarbeiteten Projektinhalte gerechnet wird.
Hygiene for Health leistet Forschungsarbeit zur Verbesserung der hygienischen Aufbereitungsqualität, indem neue Aufbereitungsverfahren entwickelt und zur Verfügung gestellt werden. Für Patienten und die Anwender der Medizinprodukte resultiert hieraus eine Erhöhung der Sicherheit. Durch die Entwicklung von Testsystemen zum Nachweis toxischer Medikamentenrückstände kann die Dekontamination in entsprechenden Bereichen besser überprüft werden und Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter minimiert werden.
Während der Bearbeitungszeit des Projektes wurde eine Vielzahl von nützlichen Informationen und Dokumenten zusammengestellt und in einer Datenbank gesammelt, die den Mitgliedern zugänglich ist und den aktiven Austausch von Wissen und Informationen erlaubt. Hierdurch wird der Informationsfluss erhöht und das entstandene Netzwerk kontinuierlich entwickelt.